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06Feb

Kluges NRW

Kita-Pflicht ja oder nein, acht oder neun Jahre Gymnasium, längeres gemeinsames Lernen; dies sind ein paar Beispiele für die Fragen der Bildungspolitik. Einige davon wurden auch kontrovers diskutiert, bevor sie ihren Weg ins Wahlprogramm finden konnten.


Matthi Bolte plädiert für neun Jahre Gymnasium, um den Schülern Zeit zu echtem Lernen zu geben, statt sie durch den Stoff zu jagen und aus ihnen möglichst früh möglichst leistungsfähige Wirtschaftsmotoren zu machen


Volker Beck appelliert an die Delegierten, der Pflicht zum Kita-Besuch zuzustimmen, denn diverse Studien haben ergeben, dass so die Chancen auf einen guten Schulabschluss immens steigen


Die Delegierten haben aber beide Anträge abgelehnt, wenn auch mit einer gewissen Gestaltungsfreiheit für die Schulen


Nach relativ kurzer Zeit haben wir aber einen weiteren Baustein!

06Feb

Ein bisschen vom Drumherum

Während in der Halle die erste schriftliche Abstimmung im Gange ist, denn der Antrag zur Wiedereinführung des Abiturs nach 9 Jahren lässt sich weder durch schätzen, noch durch gemeinsames Zählen von der Bühne aus auswerten, kann ich ja mal ein paar Impressionen von außerhalb der Halle zeigen:


Messe West heute ganz in Grün


Freundliche Begrüßung


Wofür und wogegen wir so sind…


Keine Kohle mehr für Kohle


Hier gibt’s gleich Essen


Grüne Organisations-Talente


Tweet Tweet Tweet…


… Blog, Blog, Blog – LDK 2.0!

06Feb

Stein auf Stein zum Wahlprogramm

Eine tolle Idee 🙂

Alles, was wir hier offiziell verabschieden, wird Schritt für Schritt zum kompletten Wahlprogramm aufgebaut. Die Präambel und das Kapitel „Zukunftsfähiges NRW“ stehen bereits:

Am Schluss sollten wir doch einen eindrucksvollen Turm zusammengebaut haben!

Bei den ersten Abstimmungen war es nicht allzu kontrovers, nur der Begriff „Grünes Wirtschaftswunder“ sorgte für unterschiedliche Meinungen. Transportiert er den ganzen patriarchalischen Muff und die konservative Gesellschaftsordnung der 50er Jahre oder ist er eine coole, ironische Brechung genau dieser damaligen Bezeichnung  und zeigt so umso deutlicher, dass wir endlich einen anderen Kurs einschlagen müssen, wenn wir über Wirtschaft und Wachstum nachdenken.


Peter Alberts ist gegen den Begriff, weil er ihm zu negativ assoziiert werden kann


Die Mehrheit der Delegierten steht aber dahinter: Go Grünes Wirtschaftswunder!

06Feb

Claudia Roth: Lasst uns selbstbewusst sein!

Als nächstes hatte Claudia Roth das Wort. Auch sie hat noch mal klar gemacht, dass wir unsere Eigenständigkeit nicht hinter Umfragewerten und Koalitionsrechnern verstecken dürfen. Vielmehr müssen wir deutlich machen, was uns ausmacht: Ehrlichkeit, Differenziertheit, und Konzentration auf Inhalte, nicht auf Meinungsumfragen oder den bedingungslosen Regierwillen.

In diesem Winter hat die schwarz-gelbe Bundesregierung uns gezeigt, wie eng „Frost und Frust beieinander liegen“. Trotz eines schwammigen und unklaren Koalitionsvertrags, in dem so einiges „mit unsichtbarer Tinte“ geschrieben wurde, hat sie ganz schnell für politische und soziale Eiszeit in Deutschland gesorgt.

Als eine der größten Verfehlungen sieht sie zurecht den Ausstieg aus dem Ausstieg. Die Atompolitik der Bundesregierung sei der größte Angriff auf Grüne Politik, den es je gab. Statt für die Sicherheit der Bürger jetzt und in Zukunft zu sorgen, spielt sie die „Gelddruckmaschine für die Energiekonzerne“. Die Energie-Lobbies regieren und die Bundesregierung ist der Handlanger.

In NRW stellt sich das Ganze noch unverhohlener dar. Rüttgers der Energie-Lobby zu Diensten und zeigt dies durch die Lex.EON auch ganz offen. Gleichzeitig von Klimaschutz zu sprechen ist einfach nur noch absurd.

Viele andere Beispiele z.B. bei der Bildungspolitik, wo immer noch an den alten Strukturen festgehalten wird, obwohl diese offensichtlich jede Menge Hindernisse für wenig begünstigte Kinder und Jugendliche bereithält, zeigen, dass schwarz-gelb in NRW endlich abgelöst werden muss.

Auch Claudias Rede wurde begeistert aufgenommen und ich dachte mal wieder, wie schade es ist, dass hier nur Grüne sitzen, die das Ganze ohnehin schon so oder zumindest ähnlich sehen. Warum hat sie das eigentlich nicht bei CDU oder FDP erzählt? Oder vielmehr bei deren Wählern!